Heilgymnastik und Physiotherapie

Die Physiotherapie befasst sich einerseits mit der Vermeidung von Störungen des Bewegungsapparates und andererseits mit der Erhaltung und Verbesserung von natürlichen Bewegungsabläufen. Das Ziel der Physiotherapie ist, Bewegungsstörungen zu vermeiden und somit eine optimale Bewegungs- und Schmerzfreiheit herzustellen.



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Vorbeugung wirkt

Physiotherapie setzt nicht erst dann ein, wenn schon Probleme auftreten - auch vorbeugende Maßnahmen sind eine ihrer Säulen; denn wenn der Rücken schmerzt, ist es oft schon sehr spät. Falsche Bewegungsabläufe im Alltag - wie etwa bei der Hausarbeit, beim Schuhbänder zubinden oder beim stundenlangen Sitzen im Bürostuhl - können den Körper oft nachhaltig schädigen. Ökonomische Haltungen sind gerade hier sehr wichtig, um spätere Bewegungseinschränkungen zu vermeiden. Die Physiotherapie wirkt nicht nur speziell auf einzelne Körperteile, sondern sieht den Menschen in seiner Gesamtheit. Die Bewegung und Beweglichkeit stehen im Zentrum. Wird die Bewegung eingeschränkt, wird gleichzeitig auch die persönliche Freiheit eingeschränkt.


Individuelle Behandlungen

So wie die Anforderungen bei jedem Menschen individuell sind, so individuell ist auch die Behandlung. In der Physiotherapie gibt es kein Standardprogramm, das unverändert bei jedem Patienten angewendet werden kann. Ein Physiotherapeut hilft, die richtigen Übungen für Ihre Probleme zu finden. Tun Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes! Unsere Übungen helfen Ihnen dabei, normale Bewegungsabläufe wieder richtig einzulernen.



Bobath-Therapie IBITA

Das Bobath-Konzept wurde 1943 von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann und Neurologen Dr. Carl Bobath entwickelt. Sie erkannten, dass sich Spastik abhängig von der Lagerung und Stellung des Körpers verändert. Die Bobath Therapie kommt besonders bei neurologischen Erkrankungen, wie z.B. bei MS, bei Halbseitenlähmung nach einem Schlaganfall oder einer Hirnoperation zum Einsatz. Auch Hirnschädigungen und andere neurologische Erkrankungen wie z.B. M. Parkinson werden nach dem Konzept der Bobath Therapie behandelt. Ziel ist es die motorische Steuerungsfähigkeit im Gehirn wieder zu erlernen. Dazu werden z.B. der Gang und die Gewichtsverlagerung immer wieder geübt, bis die Bewegungsfunktion wieder ausgeführt werden kann. Um die motorische Kontrolle wieder zu erlangen bedarf es einer sehr präzisen Behandlung und hoher Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt steht der Patient mit seinen individuellen und alltäglichen Aktivitäten und die therapeutische Aufgabe besteht darin, die spezifischen Erfordernisse gemeinsam mit dem Patienten und den betreuenden Bezugspersonen herauszufinden. Daraus ergibt sich auch eine Anleitung zur richtigen Handhabung (Handling) an die betreuenden Personen (Familienmitglieder, Begleitpersonen, Pflegepersonal).


PNF-Therapie

Die PNF-Therapie wurde von dem Arzt und Neurophysiologen Dr. Hermann Kabat (USA 1945) entwickelt und mit der Physiotherapeutin Knott vervollständigt. Die PNF-Therapie basiert sowohl auf der Ausnutzung angeborener Bewegungsprogramme als auch auf der Anregung von Lernprozessen. Bei der Anwendung werden spezifische Reize gesetzt, um gezielte Reaktionen in Nerven und Muskeln zu erreichen. In der Behandlung werden diagonale Bewegungen mit bestimmten Drehkomponenten durchgeführt.
Da viele Muskeln einen schrägen, diagonalen Verlauf über die Gelenke haben, wirkt diese Technik optimal auf die Muskulatur. Durch die Anwendung angepasster Widerstände kommt es zum Überfließen der Muskelspannung auf andere Körperteile. Deshalb wird häufig zuerst in den stärkeren Abschnitten des Körpers geübt, um eine Weiterleitung der Reaktionen auf die schwächeren Bereiche zu erzielen. Weiterhin können verschiedene Alltagsbewegungen auch in komplexen Bewegungsabläufen trainiert werden. Durch vielfaches Wiederholen kommt es zur Stabilisierung, zur Mobilisierung von Leistungsreserven und zur Steigerung der Ausdauer.


Manuelle Therapie DGMM (MT)

Hierbei wird auf schmerzfreie Mobilisation der Gelenke Wert gelegt. Sie findet Anwendung bei Gelenksteifigkeiten; wie z.B. nach Operationen oder Ruhigstellungen an Gelenken, Blockaden an den Gelenkfacetten der Wirbelsäule und des Iliosacralgelenkes. Mit der Manuellen Therapie wird die kapsuläre Spannung der Gelenke positiv beeinflusst. Das Gelenk kann sich durch eine verbesserte Gleitfähigkeit wieder im vollen Ausmaß schmerzfrei bewegen. Dann kommt es auf Sie an, die gewonnene Beweglichkeit durch sportliche Aktivität zu erhalten. Ziele dieser Behandlung sind das Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen in Gelenken. Um Gelenke schmerzfrei mobilisieren zu können, sind Massagetechniken notwendig. Anschließend wird unter ständiger Traktion, gelenksnah mobilisiert. Nach erlangter Schmerzfreiheit muss eine Kräftigung gezielter Muskelgruppen erfolgen.


Kaltenborn-Evjenth Konzept (OMT)

Das OMT (Orthopädische Manual Therapie) Kaltenborn-Evjenth Konzept ist ein physiotherapeutisches Untersuchungs- und Behandlungskonzept das sich mit den somatischen Dysfunktionen eines Körperteiles, Körperabschnittes bzw. des gesamten Körpers befasst. Sie besteht aus der Untersuchung und Behandlung von Gelenken und den damit in Verbindung stehenden Weichteilen. Bei einer Gelenkdysfunktion, z.B. Schmerzen oder eingeschränkter Beweglichkeit (Hypomobilität) mit verändertem Endgefühl, kommen Techniken zur Mobilisation des Gelenkes zur Anwendung. Techniken zur Mobilisation der Weichteile werden benutzt, um die Mobilität der Muskeln und anderer Weichteile zu verbessern.


Maitland-Konzept (OMT)

Im OMT Maitland-Konzept bewegen sich die Überlegungen des Therapeuten zur Indikation und Dosierung der Behandlung auf zwei Ebenen. Auf der einen, eher theoretischen Ebene, werden Hypothesen aufgestellt über die Ursache der Störung und über die Lokalisation der betroffenen Strukturen. Auf der anderen, eher klinischen Ebene, wird das Verhalten der Beschwerden im Alltag und während der Bewegungstests analysiert.
Die klinische Ebene ist für die Behandlung im Maitland-Konzept die Leitende. Dieses Konzept gehört zu den wichtigsten Behandlungsarten innerhalb der gesamten Möglichkeiten physiotherapeutischer Therapiemaßnahmen. Es findet sowohl bei akuten als auch bei chronischen neuro-muskulo-skelettären Beschwerden Anwendung. Zur Unterstützung werden bei Bedarf andere physikalische Passivmaßnahmen eingesetzt. Je nach klinischem Bild können früher oder später Automobilisationen, Muskeldehnungen und - kräftigungen, Neurale Mobilisationen sowie allgemeine Haltungsschulung und Ratschläge für die Ergonomie am Arbeitsplatz dazukommen. Der Patient wird über die Belastbarkeit und den Schutz seiner Gelenke informiert.


McKenzie-Konzept (MDT)

Das McKenzie-Konzept (auch MDT = Mechanische Diagnostik und Therapie) ist eine Methode der Physiotherapie, es wurde von dem neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie entwickelt. Seit 1953 spezialisierte er sich auf die Behandlung von Rückenschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden. In den 1960er Jahren entwickelte er seine eigenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. 1981 veröffentlichte er sein Konzept, das er selbst Mechanical Diagnosis and Treatment (MDT) nannte. Es gehört zu den weltweit anerkanntesten Wirbelsäulen-Diagnose- und Therapieverfahren. MDT nach McKenzie setzt primär aktiv-übende Bewegungen ein und reduziert passive Verfahren.


Medizinische Trainingstherapie (MTT) & Medizinisches Aufbautraining (MAT)

Die MTT stellt eine oftmals sinnvolle Ergänzung zu den Übungen der klassischen Physiotherapie dar. Es werden bei der MTT jeweils auf die individuellen Beschwerden und physischen Voraussetzungen abgestimmte Trainingsprogramme an Therapie-Trainingsgeräten eingeübt. Die Verwendung dieser Geräte erlaubt vielfach eine genauere Belastungsdosierung, als dies bei den üblichen Eigenübungen unserer Patienten möglich wäre. Die MTT eignet sich vor allem als Anschluss- oder Ergänzung an eine physiotherapeutische Behandlungsserie, um den erreichten Zustand zu festigen und weiter zu stabilisieren. Für viele Patienten besitzt die MTT einen besonderen Motivationscharakter, da sich die Zunahme der physischen Leistungsfähigkeit nicht nur in Bezug auf eine Steigerung von Kraft und Ausdauer, sondern auch und vor allem auf einer Verbesserung der allgemeinen koordinativen Fähigkeiten an den verwendeten Trainingsgeräten eindrucksvoll erleben und veranschaulichen lässt.


Wir verwenden nicht die gleichen Geräte wie jedes Fitness-Studio!

Zum Einsatz kommen ausschließlich medizinische Trainingsgeräte, welche den besonderen Anforderungen entsprechen und zugelassen sind. Natürlich erfordert der Umgang mit diesen Geräten ein erhebliches Know-how. Gerade dies ist es jedoch, was wir den Fitness-Studios in der Regel voraus haben. Alle Therapeuten sind im Umgang mit den Geräten geschult und mit der Medizinischen Trainingstherapie sowie den wissenschaftlichen Grundregeln der Trainingslehre vertraut.


Ist eine konventionelle physiotherapeutische Behandlung nicht genauso effektiv?

Liegt die Stärke der Heilgymnastik / Physiotherapie vor allem in der Entwicklung und Verbesserung neurologischer Fähigkeiten und der Behebung von Mobilitätsdefiziten, hat die MTT ihre Stärke mehr in der methodischen Entwicklung von Kraft und lokaler Kraftausdauer sowie in der sportartspezifischen, funktionellen Vorbereitung vor der Wiederaufnahme einer verletzungsbedingt unterbrochenen Sportart.


Ist die MTT auch für ältere Patienten geeignet?

Selbstverständlich! Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass sich körperliche Fähigkeiten wie Kraft und Geschicklichkeit mit zunehmendem Alter nicht mehr verbessern ließen. Hierbei kommt vor allem der Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten besondere Bedeutung zu. Auch ältere Menschen können diese Fähigkeiten durch gezielte Trainingsmaßnahmen verbessern, womit sie einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung von Verletzungen leisten können.


Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie ist ein eigenständiger Bereich innerhalb der Physiotherapie. Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Sportphysiotherapie beinhaltet auch die vorbeugende Behandlung, bei Schwächen an Muskeln oder Bändern. Hierbei werden oft Tapeverbände eingesetzt, um die Maximalbelastung der Strukturen zu mindern und Verletzungen zu vermeiden.


Funktionelle Bewegungslehre (FBL) nach Klein-Vogelbach

Die funktionelle Bewegungslehre ist ein bewegungstherapeutisches Konzept, das von der Schweizer Physiotherapeutin Dr. med. h. c. Susanne Klein-Vogelbach durch jahrelanges Beobachten von Bewegungsverhalten entwickelt wurde. Beobachten wir eine bestimmte alltägliche Haltung oder Bewegung, so zeigt sich eine Vielfalt an individuellen Ausführungsmöglichkeiten. Diese Varianten entstehen durch unterschiedlichen Körperbau, Bewegungserfahrung, Kondition und Mentalität, Sitz- und Bückformen. Der Therapeut beurteilt, ob das gezeigte Haltungs- und Bewegungsbild unökonomisch und daher ungünstig für den Bewegungsapparat ist. Durch die Anwendung der Therapie mit ihren vielfältigen Übungen, lernt der Patient, funktionelle Probleme zu beheben und ein ökonomisches Bewegungsverhalten zu erlangen.



Skoliosetherapie

Skoliosen sind seitliche Verbiegungen der Wirbelsäule. Meist fallen sie im Wachstumsalter auf. Die Ursachen für diese Veränderungen sind unterschiedlicher Natur. In den meisten Fällen lässt sich jedoch nur schwer eine Ursache feststellen. Die Diagnose erfolgt durch eine eingehende Untersuchung des Arztes und eine Röntgenaufnahme. Je nach dem Grad der seitlichen Ausbiegung und Verwringung der Wirbelsäule sind spezielle Skoliosebehandlungen erforderlich. Aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb, Veränderungen des Haltungsgefühls durch selbständige Wiederholung der Haltungskorrekturen und die Unterstützung der Haltungskorrektur durch die Korrektur-Atmung.


Brüggertherapie

Sie findet Anwendungen bei allen funktionellen orthopädischen Beschwerden; wie z.B. Rückenschmerzen, Schultersteife, Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule, Knieschmerzen, Steifigkeitsgefühle der Muskulatur, eingeschlafene Hände, Tennisellenbogen, Engegefühl im Brustkorb, Hexenschuss, Ischiasschmerzen, Müdigkeitsgefühl der Muskulatur. Die Brüggertherapie macht das Zusammenspiel der Muskulatur nachvollziehbar. Dadurch lassen sich Schonmechanismen und Fehlabläufe erkennen. Somit beginnt die Behandlung am Verursacher für die Beschwerden. Schmerz und Ursache liegen gerade bei Funktionserkrankungen nicht immer an derselben Stelle. Langzeitig andauernde Dysbalancen im muskulären Zusammenspiel führen zu Fehlbelastungen der Gelenke. Diese melden das schmerzhaft. Auch die Muskulatur meldet seine veränderte Spannung in Kraftlosigkeit und Schmerz. Die Gründe für Dysbalancen sind vielfältig. In der Behandlung lösen wir die Kontrakturen auf und üben ein körperfreundliches Bewegungsverhalten. Sie lernen Muskelspannungen zu erkennen, zu lockern und sich rückengerecht zu bewegen. Die Körperaufrichtung, freie Brustkorbbeweglichkeit und ein harmonisches Gangbild sind die Ziele der Brüggertherapie.


Schlingentischtherapie

Der Schlingentisch ist eine Gerätekonstruktion und dient zur schwerelosen Aufhängung der Wirbelsäule und Gelenke. Durch die Aufhängung mit Hilfe von Schlingen und Seilzügen können Traktionen und Bewegungen leichter und schmerzfreier durchgeführt werden. Vor allem Patienten mit orthopädischen Krankheitsbildern (z.B. Hüft- und Kniearthrose, Schulter und Halswirbelsäulensyndrom, Ischias und Lendenwirbelsäulensyndrom), sowie Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis können damit behandelt werden.


Migränetherapie

Die Migränetherapie ist die Behandlung von Migräne und Kopfschmerz. Dabei liegt die Entdeckung zu Grunde, dass sich Kopfschmerzen und Migränebeschwerden in den meisten Fällen auf der körperlichen Ebene lokalisieren lassen und deshalb auch auf dieser körperlich–anatomischen Ebene positiv beeinflussen lassen.


Feldenkrais-Methode

Methode von Moshe Feldenkrais, bei der durch gezielte Übungen die eigenen Bewegungsabläufe bewusster wahrgenommen werden sollen. Die Person lernt, sich harmonischer und wirksamer zu bewegen, damit Fehlhaltungen vorgebeugt und das Körpergefühl verbessert werden.


Beckenbodentraining

Ein kräftiger und gesunder Beckenboden bietet allen inneren Organen "Halt". Er kann unser Körpergefühl stärken, unsere aufrechte Haltung verbessern und einen positiven Einfluss auf unser sexuelles Erleben haben. Ein gesunder Beckenboden kann Kraftzentrum für den gesamten Körper von Frau und Mann sein und viele Probleme (Blasenschwäche, Inkontinenz, Potenzstörungen, Haltungsschwächen, Gebärmutterabsenkung) erfolgreich lindern oder sogar verhindern. Nach Schwangerschaft und Geburt bzw. nach Prostataoperationen empfiehlt sich jedenfalls ein Beckenbodentraining.


Schlüsselzonentherapie nach Marnitz

Bei Problemen der gesamten Wirbelsäule, Bandscheibenprobleme, Migräne, Schwindel, usw. Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach MARNITZ ist eine Behandlungsmethode der physikalischen Therapie. Sie ist eine Kombination aus kleinflächig-gezielter Tiefenmassage an Muskulatur, Sehnen, Bändern und Gelenken, aus mobilisierenden manualtherapeutischen Maßnahmen.
Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz ist eine Therapie mit ganzheitlichem Behandlungskonzept. Der Organismus wird als Einheit betrachtet. Die Marnitz-Therapie wirkt direkt und reflektorisch. Sie eignet sich vor allem bei orthopädischen Erkrankungen zur Mobilisation und Schmerzlinderung bei chronischen und akuten Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, bei Bewegungseinschränkungen, zur Behandlung vor und nach Operationen. Da die Methode nicht großflächig durchblutungsfördernd wirkt, ist sie auch besonders zur Behandlung von Ödempatienten geeignet. Es handelt sich um eine sehr wirksame Methode, die auf genauen anatomischen und funktionellen Kenntnissen beruht.


Progressive Muskelentspannung nach Jakobsen

Wirkungsvolle Entspannungsmethode, bei der ein Wechsel zwischen aktiver Muskelanspannung und Muskelentspannung stressbedingte Beschwerden, Verspannungen, Nervosität oder auch Schlafstörungen und Schmerz lindert und sich positiv auf den gesamten Körper auswirkt. Verschiedene Muskelgruppen des Körpers werden nacheinander im Sitzen oder im Liegen angespannt und nach ein paar Sekunden Anspannung für ungefähr dreißig Sekunden entspannt. Durch die bewusste Konzentration auf die Anspannungs- und Entspannungsphasen werden beide Zustände intensiver wahrgenommen.


Atemtherapie

"Das erste, was zu lernen ist, ist der Atem"(Buddha, 540 - 480 v. Chr.) Anknüpfend an die indische Yogalehre beruht diese Therapieform auf der Erkenntnis, dass richtiges Atmen die körperliche und geistige Vitalität erhält. Atemschulungen und Bewegungsübungen leisten somit einen aktiven Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, bauen Stress ab und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Es gibt keine gute und keine richtige Atmung. Unsere Atmung ist immer den Erfordernissen angepasst und wird unbewusst gesteuert.


Intermittierende apparative Extensionen

Extensionsbehandlung

Die Extensionsbehandlung, also Streckbehandlung oder Traktion von Wirbelsäule oder Gelenken, ist ein altes Therapieprinzip. Allerlei Gerätschaften sind im Laufe der Menschheitsgeschichte zum "Strecken" (nicht nur zu medizinischen Zwecken) entwickelt worden und auch heute gibt es ein großes Angebot. Viele Menschen mit Wirbelsäulenbeschwerden "hängen" sich auch einfach aus und lindern damit unmittelbar Schmerzen. Wir benutzen ein modernes, computergesteuertes Extensionssystem, das eine bequeme und vor allem entspannte Behandlung im Liegen ermöglicht. Durch den unter der Liege frei beweglichen Mikrowellengenerator ist eine gleichzeitige Tiefenwärmebehandlung möglich.


LWS-Extension

Zugbehandlung der LWS. Meist mit gleichzeitiger Tiefenwärme von unten zur Muskelentspannung und überlagert mit langsamen bis mittelschnellen Pulsationen (200-300 /min.). Bei uns oft als Nachbehandlung nach Heilmassage oder Physiotherapie, zur Schmerzlinderung und Muskelentspannung, bei Bandscheibenbeschwerden bis hin zu Bandscheibenvorfällen, Ischialgien, Blockierungen und Wirbelgelenksarthrosen angewandt.


HWS-Extension

Vorsichtige, computerüberwachte Zugbehandlung mit gleichzeitiger, scheller Vibration (individuell bis 900 Pulse/min.) Bei bandscheibenbedingten Beschwerden der Halswirbelsäule, bei Arthrosen der Wirbelgelenke, bei oder nach Blockierungen (auch nach manualtherapeutischer Behandlung).


Kinesiotape*

Schmerzbekämpfung durch Aktivierung und Entstauung, PRT - Pain Relief Technique, ein ergänzendes Therapieverfahren, zum Beispiel bei Schmerzzuständen im Wirbelsäulenbereich sowie unteren und oberen Extremitäten im akuten und chronischen Zustand. Auch anzuwenden bei neurologischen und lymphatischen Störungen / Krankheiten und als Prophylaxe durch die hohe Elastizität ergibt sich ein guter Tragekomfort und eine gute Alltagstauglichkeit (z.B. Sport, Sauna, Duschen). Die Beweglichkeit wird im Rahmen der Möglichkeiten beibehalten. Es entstehen keine Nebenwirkungen durch natürliches Wirkungsprinzip.

* = Privatleistung